Viele Besucherinnen und Besucher haben es schon beobachtet: Aus dem Biber in der Reinacher Heide ist eine Familie mit drei Jungtieren geworden. Um die hungrigen Mäuler mit frischer Baumrinde zu stopfen, haben die Nager gleich an mehreren Bäume ihr Fällwerk begonnen.

Grund zur Sorge, dass der Biber das ganze Birsufer entwaldet, besteht jedoch nicht: Die Biber fressen nicht in jeder Jahreszeit gleich viel, und im Sommer ziehen sie frische Blätter und Kräuter vor. Die Jungtiere werden ausserdem ihre Eltern in zwei, drei Jahren verlassen und sich ein neues Revier suchen.

Trotzdem gibt es entlang der Birs einige wertvolle, alte oder seltene Bäume, um die es schade wäre, würde der Biber ausgerechnet sie auswählen. Deshalb haben die Ranger des Naturschutzdienstes in den letzten Tagen einige wertvolle Bäume – wie zum Beispiel die abgebildete Birke – mit einem Drahtgitter geschützt.

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Deutlich zeigt sich der grosse Hunger der mittlerweile fünfköpfigen Biberfamilie:

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Bilder: Peter Lakerveld