24. Juli: Toter Eichenbock gefunden

 

Eichenbock  

Ein Naturschutzwart hat bei einem seiner Rundgänge einen toten Eichenbockkäfer gefunden. Der seltene und grosse Käfer lebt den grössten Teil seines Lebens als Larve unter der Baumrinde.

 

Beim Grossen Eichenbock (Cerambyx cerdo) handelt es sich um einen seltenen, dämmerungs- und nachtaktiven Bockkäfer. Er ist schwarzbraun gefärbt. Das Männchen wird bis zu 5 cm gross, ohne Fühler.  Damit gehört der Grosse Eichenbock zu den grössten Käfern Mitteleuropas. Im Früh­sommer kann der Eichenbock an Alteichen an besonnten Lagen beo­bachtet werden. Alte Eichenbestände wie hier auf dem Wilden­stein sind für ihn überlebenswichtig.
Das Weibchen legt insgesamt zwischen 60 und 450 Eier in die knorrige Rinde einer Eiche. Die Larven entwickeln sich in Bohrgängen im Inneren des Baumes. Nach drei bis fünf Jahren verlässt der ausgewachsene Käfer den Baum und lebt nur wenige Wochen, um sich fortzupflanzen. Der Grosse Eichenbock hält sich fast ausschliesslich an seinem Geburtsbaum auf. Tagsüber versteckt er sich unter loser Rinde. Zwischen 20 und 22 Uhr hat er seine Hauptaktivitätszeit und mit viel Glück kann man vielleicht einmal eines dieser eindrücklichen Tiere beobachten.

Entdeckungs-Spaziergänge

Der Naturschutzdienst bietet in allen drei Gebieten gratis Spaziergänge unter naturkundiger Führung an.
Die nächsten Daten:
Reinacher Heide: 28. April
Talweiher: 5. Mai
Wildenstein: 22. April

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Steigende Temperaturen und längere Tage erwecken die Natur zu neuem Leben. Nun gibt es wieder einiges zu beobachten in den Naturschutzgebieten!

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