3. März: Weidenstecklinge in der Reinacher Heide gepflanzt

 

Edi-Platz   Wenige Baumarten lassen sich so leicht vermehren wie die Weide. Fast jeder Ast, der von einem Baum oder Strauch abgeschnitten wird, treibt im Frühjahr aus, wenn man ihn in die feuchte Erde steckt.

 

Die Biberfamilie sorgt mit ihrem Hunger für Lücken in der Vegetation. Es gehört zu den Aufgaben des Naturschutzdienstes, diese Lücken mit einer angemessenen Pflege zu schliessen. Damit bleiben auch die ruheliebenden Tiere am Birsufer ungestört.

Weidenstecklinge eignen sich ausgezeichnet für diesen Zweck: Die Baumart ist aus abgeschnittenen Ästen sehr einfach zu ziehen, wächst schnell und kommt natürlich vor in dieser Umgebung. Die jungen Weiden bilden als Sträuche bald ein dichtes Flechtwerk, unter dem Trampelpfade und Biber-Fällstellen wieder verschwinden.

Weiden, besonders die Rinde, sind die Hauptnahrung des Bibers in der kalten Jahreszeit. Deshalb freut sich auch die Biberfamilie besonders über die frisch gesteckten Leckerbissen.

Pappel-Fallplatz

Bilder: Peter Lakerveld

Bleifleck-Widderchen

2018 Bleifleckwidderchen web

Ein kleiner Schmetterling, der viel über die Reinacher Heide erzählt.
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Entdeckungs-Spaziergänge

Der Naturschutzdienst bietet in allen drei Gebieten gratis Spaziergänge unter naturkundiger Führung an.
Die nächsten Daten:
Reinacher Heide: 24. Juni
Talweiher: 22. Juli
Wildenstein: 26. August

Rückblick Erlebnistag

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Führungen

Unser massgeschneidertes Führungsangebot für sämtliche Gruppen und Themen.

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Sommerzeit im Naturschutzgebiet

Nach dem regen Treiben im Frühjahr ist es nun ruhiger geworden in der Natur: Das Gequake der Frösche ist fast verstummt und auch von der Vogelschar ist nicht mehr viel zu hören. Viele Tiere widmen sich nun der Aufzucht ihrer Jungen und wollen nicht gestört werden.

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