3. März 2015: Weidenstecklinge in der Reinacher Heide gepflanzt

 

Edi-Platz   Wenige Baumarten lassen sich so leicht vermehren wie die Weide. Fast jeder Ast, der von einem Baum oder Strauch abgeschnitten wird, treibt im Frühjahr aus, wenn man ihn in die feuchte Erde steckt.

 

Die Biberfamilie sorgt mit ihrem Hunger für Lücken in der Vegetation. Es gehört zu den Aufgaben des Naturschutzdienstes, diese Lücken mit einer angemessenen Pflege zu schliessen. Damit bleiben auch die ruheliebenden Tiere am Birsufer ungestört.

Weidenstecklinge eignen sich ausgezeichnet für diesen Zweck: Die Baumart ist aus abgeschnittenen Ästen sehr einfach zu ziehen, wächst schnell und kommt natürlich vor in dieser Umgebung. Die jungen Weiden bilden als Sträuche bald ein dichtes Flechtwerk, unter dem Trampelpfade und Biber-Fällstellen wieder verschwinden.

Weiden, besonders die Rinde, sind die Hauptnahrung des Bibers in der kalten Jahreszeit. Deshalb freut sich auch die Biberfamilie besonders über die frisch gesteckten Leckerbissen.

Pappel-Fallplatz

Bilder: Peter Lakerveld

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