Die Herbstzeit bringt viel Veränderung mit sich: Die Blätter verfärben sich, manche Tiere ziehen in Richtung Süden, andere suchen sich ein frostsicheres Versteck und aus dem Norden stossen die ersten Wintergäste zu uns.

Allmählich hält die kühlere Jahreszeit Einzug. Man merkt das vor allem in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn es schon bald wieder frisch wird. Die tieferen Temperaturen und die kürzeren Tage bringen einige Veränderungen für Tiere und Pflanzen mit sich. Die Pflanzen bauen das Blattgrün ab und entziehen den Blättern die noch verwertbaren Nährstoffe, um sie in Stamm und Wurzeln zu speichern. Durch den Abbau des Blattgrüns treten die gelben, orangen und roten Blattfarbstoffe in den Vordergrund, was sich im Verfärben der Blätter äussert. Schliesslich werden die Blätter abgeworfen. Zahlreiche Sträucher wie Schlehe, Pfaffenhütchen und Vogelbeere hängen nun voll mit Beeren und bieten Nahrung für zahlreiche Vögel und Kleinsäuger. Diese fressen sich jetzt Reserven für den Winter an.
Andere Tierarten meiden den Winter: So haben sich viele Insekten bereits in ein frostsicheres Versteck verkrochen oder sind gestorben, nachdem sie sich vermehrt haben. Im Boden, unter Steinen und an anderen geschützten Orten findet man Larven oder Eier von Schmetterlingen, Käfern und anderem Kleingetier, die dort überwintern und so das Fortbestehen bis in die nächste Saison sichern. Im Herbst sind indes auch Arten zu beobachten, die man sonst nicht in den Naturschutzgebieten antrifft. Es sind dies gegen Süden ziehende Vogelarten, für die die Naturschutzgebiete willkommene Rastplätze sind. Für einige Arten ist unser Klima im Winter erträglich genug, so dass sie die kalte Jahreszeit bei uns verbringen und nicht mehr weiter ziehen, beispielsweise zahlreiche Entenarten.

Wildenstein

Die tief stehende Sonne taucht den Eichenhain in ein warmes Licht und macht einen Spätsommerspaziergang zu einem lohnenden Erlebnis. Auf Wildenstein bieten vor allem die Früchte der Stiel- und Traubeneichen Nahrung für Vögel und Kleinsäuger. Eichelhäher und Eichhörnchen beispielsweise sammeln die Eicheln, um sie direkt zu verzehren oder aber in Winterverstecke, wie z.B. Baumhöhlen, zu tragen, wo sie dann zu einem späteren Zeitpunkt gefressen werden.
Für die Pollen fressenden Insekten sind die gelb blühenden Efeustauden, die sich den Eichenstämmen entlang winden, eine der wenigen Nahrungsmöglichkeiten zu dieser Jahreszeit.
Die letzten Farbtupfer auf den Magerrasen stammen von den blass violett blühenden Herbstzeitlosen. Ansonsten hat sich die Vegetation soweit auf die bevorstehende Winterruhe eingestellt, dass die Flächen unter den Eichen nun auch von uns Menschen wieder betreten werden dürfen, ohne dass die Vegetation Schaden nimmt.

 

Eicheln_der_Traubeneiche.jpgDer_Igel_sucht_sich_schon_bald_einen_Platz_für_seinen_Winterschlaf.jpgPanorama_Übersicht.jpgKnorrige_Eiche.jpgPostillon.jpgIm_Herbst_dürfen_die_Schafe_in_den_Eichenhain.jpgDer_Efeu_ist_im_Herbst_eine_wichtige_Vogelnahrung.jpgEicheln_der_Stieleiche.jpg

Reinacher Heide

Für die wärmeliebenden Insekten in der Reinacher Heide geht nun die Saison zu Ende. Sie haben den Sommer genutzt um sich zu ernähren und fortzupflanzen. Nun überwintern sie in unterschiedlichsten Ruhestadien, um uns im nächsten Jahr hoffentlich in grosser Vielfalt wieder zu erfreuen. An warmen Herbsttagen können in der Reinacher Heide noch die letzten Tagfalter dieser Saison beobachtet werden, so zum Beispiel der Admiral. Aber auch Wanderfalter wie der Postillon oder das Taubenschwänzchen sind zu dieser Jahreszeit in der Heide noch anzutreffen.
Auch einige Heuschrecken haben bis jetzt überlebt und machen sich an sonnigen Tagen singend bemerkbar.

Schlehe.jpgSpinnennetze_im_Morgentau.jpgRaupe_des_Schwalbenschwanz.jpgWaldrebe.jpgBergastern_soweit_das_Auge_reicht.jpgBergaster_Blüte.jpgGekielter_Lauch.jpg

Talweiher

Die Talweiher sind zu dieser Jahreszeit in ein buntes Blättermeer eingebettet: Die Buchen haben sich in diverse Braun-, Rot- und Gelbtöne verfärbt und die Weiden stechen grau-silbern hervor.
Nach den ersten Nachtfrösten gehört die Herbst-Mosaikjungfer zu den letzten Libellen, welche an den Talweihern noch zu sehen sind. An schönen Herbsttagen, findet man sie an sonnigen und windgeschützten Orten, wo sie sich aufwärmen. Die Herbst-Mosaikjungfer hat ihre Eier in die Blätter von Wasserpflanzen abgelegt. Dort überwintern sie den ersten Winter. Nächsten Sommer schlüpfen dann die Larven, welche nochmals einen Winter überdauern, bevor sich dann die Generation vollständig entwickelt hat.
Im Naturschutzgebiet Talweiher treffen wir jetzt auf ungewohnte Gäste: Zu dieser Jahreszeit kann man Wattvögel beobachten, die von den flachen Meeresküsten im Norden Europas gegen Süden ziehen und im Naturschutzgebiet eine Rast einlegen. Für diese Arten wird im Herbst der Wasserstand des oberen Weihers abgesenkt. Die dadurch entstehenden Schlickflächen bieten beispielsweise für den Waldwasserläufer ein attraktives Nahrungsangebot.

Mosaikjungfer.jpgPilze_auf_dem_Parkplatz.jpgWaldrebe.jpgRussischer_Baer.jpg

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Herbstzeit

Die Herbstzeit bringt viel Veränderung mit sich: Die Blätter verfärben sich, manche Tiere ziehen in Richtung Süden, andere suchen sich ein frostsicheres Versteck und aus dem Norden stossen die ersten Wintergäste zu uns.

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Rückblick Talweihertag

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Rückblick auf den Erlebnistag 2017

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Entdeckungs-Spaziergänge

Der Naturschutzdienst bietet in allen drei Gebieten gratis Spaziergänge unter naturkundiger Führung an.
2017 findet kein Spaziergang mehr statt. Die Daten 2018 werden Anfang Jahr bekanntgegeben.

Kontakt

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